Eigentlich hatte ich den Namen meines alten Blogs – erstersein.wordpress.com – gewählt, da ich ja in der Zifferngeschichte (siehe hier) von dem alten Spiel berichte, welches die Menschen spielen, welches da “Erster Sein” heißt, und welches durch gar manche glückliche Fügung trotzdem zur technologischen Evolution führt, obwohl es ja eigentlich der Verwirrer ist, der die Menschen immer wieder verführt, weiter zu machen mit diesem Spiel (er ist ein “Unruhestifter”, der die eingeschwungenen Systeme immer wieder aus der Ruhelage holt).
Natürlich kann keiner dieses Spiel je gewinnen, trotzdem lebt in uns die Hoffnung, der Diener Johann (= eine Metapher für die Liebe) habe für den Sieger einen großen Schatz vorbereitet.
Nun gut, aber warum jetzt zweitersein.wordpress.com?
Dazu folgende Überlegung. Sind es nicht die größten Männer und Frauen gewesen, die auf etwas Größeres hingewiesen haben, auf jemanden bzw. etwas, das/der weit über demjenigen – nennen wir ihn Hinweiser oder Wegweiser – steht?
Ist es nicht immer noch Ehre genug, einer Sache zu dienen, oder jemandem zu dienen?
Ich denke da z.B. an die Legende vom Hl. Christophorus, den ich mir und den wir uns alle zum Vorbild nehmen könnten. Denn in seiner Schlichtheit wollte er nichts anderes, als dem Höchsten zu dienen (siehe z.B. hier).
Und vielleicht braucht man ja nicht mal “Zweiter” sein, vielleicht reicht es ja auch der “Letzte der Diener des Höchsten” zu sein, um glücklich zu werden.
“Dienen”? “Hoch”? “Niedrig”? Sind das heutzutage noch adäquate Begriffe? Weiß ich nicht, aber horch’ mal in Dich hinein, und versuch’, die ganzen Konditionierungen der Umgebung wegzulassen. Was bleibt übrig?
Ich weiß es nicht.
Nur Gedanken, nur Worte, …….
meint
Christoph Peter