Engel brauchen keine Religion, um an Gott zu glauben…..

4. Juni 2011

…..aber was ist mit uns Menschen?

Ja ja, es hängt schon davon ab, wo wir geboren werden, wer unsere Eltern sind, wem wir im Laufe des Lebens begegnen,

demzufolge wird sich unser Glaube bilden und weiterentwickeln.

Kommt nach dem Tod das Nichts? Oder kommt das Alles?

Was wäre der Unterschied?

Jedenfalls sind wir nie allein (der is a nia allanich, wie man im Wienerischen sagt).

Nein nein, wir torkeln nicht auf einem kleinen Sandkorn durch ein kaltes feindliches Universum, das kann ich nicht glauben.

Das hat schon alles so seinen Sinn. Nein, beweisen kann ich das nicht, aber wenn ich so meine Familie spüre und die Freunde und die Kollegen, dann weiß ich es einfach, und ich kann es nur weitererzählen und Zeugnis geben.

Nein, nein, einen mathematischen Beweis gibt es nicht, muß es auch nicht geben.

meint
Christoph Peter


Das Wesen dieses Blogs

15. Mai 2011

Tja, ein Weblog (Netztagebuch) ist ja eigentlich nur für einen selber da, damit sich die Gedanken nicht im Gehirn stauen.

Also sowas, wie ein billiger Ersatz für den Psychotherapeuten :-)

Na gut, um meine Gedanken los zu werden, bin ich dabei “Drehbuchskizzen” zu schreiben, für ein richtiges Drehbuch bin ich ja zu faul (und das ist schon die positive Interpretation).

Es handelt diesmal von einem Halbstarken, Conrad Peter (dessen Initialen nur zufällig identisch sind mit “Connectivity Platform”, “Christoph Peter”, “Cordial Prayer”), der ein falsches Bild über die Vergangenheit und deswegen vor lauter Eifersucht ein Problem mit Muslimen hat.

Ausserdem geht es um das Spannungsfeld “wehrhaftes Christentum” gegen “tolerantes Christentum” und die Frage, was wichtiger ist: Freiheit oder Frieden.

Die wirkliche Kluft befindet sich nicht zwischen Religion A und Religion B, sondern zwischen arm und reich.

Liebe (gelb) und Eifersucht (rot) widersprechen sich nicht, aber Liebe ohne Eifersucht ist größer. “Loslassen können” heißt lieben, ohne eifersüchtig zu sein.

Doch auch mit Eifersucht kann man unschuldig sein, Treue macht’s möglich (gelb + blau = weiß)

Na gut, große Pläne, ein kleiner Beginn: http://zweitersein.files.wordpress.com/2011/03/skizzen4.pdf

Kommentare erfreuen das Herz des Autors.

Lg
Christoph Peter


Gott existiert nicht notwendigerweise…..

13. Mai 2011

…..aber ohne ihn könnte ich auch nicht leben.

Gedanken, wieder mal nur Gedanken.

Johannes schreibt: “Gott ist die Liebe”
Papst Benedikt schreibt: “Deus caritas est”
Die Lateiner hatten mindestens zwei Wörter für “Liebe”, “amor” und “caritas”. Für uns Germanen ist das alles ein und dasselbe.
Und irgendwie muss ich mich an ein altes Kirchenlied erinnern: “Ubi caritas et amor, deus ibi est”, also: “wo Nächstenliebe und Liebe, dort ist Gott”.

Da gibt es wieder einmal viele Schichten, über die man nachdenken könnte.

Nadine, wir wünschen Dir viel Glück.

Lg
Christoph Peter


Erster Sein, Zweiter Sein, Letzter Sein?

16. April 2011

Eigentlich hatte ich den Namen meines alten Blogs – erstersein.wordpress.com – gewählt, da ich ja in der Zifferngeschichte (siehe hier) von dem alten Spiel berichte, welches die Menschen spielen, welches da “Erster Sein” heißt, und welches durch gar manche glückliche Fügung trotzdem zur technologischen Evolution führt, obwohl es ja eigentlich der Verwirrer ist, der die Menschen immer wieder verführt, weiter zu machen mit diesem Spiel (er ist ein “Unruhestifter”, der die eingeschwungenen Systeme immer wieder aus der Ruhelage holt).

Natürlich kann keiner dieses Spiel je gewinnen, trotzdem lebt in uns die Hoffnung, der Diener Johann (= eine Metapher für die Liebe) habe für den Sieger einen großen Schatz vorbereitet.

Nun gut, aber warum jetzt zweitersein.wordpress.com?

Dazu folgende Überlegung. Sind es nicht die größten Männer und Frauen gewesen, die auf etwas Größeres hingewiesen haben, auf jemanden bzw. etwas, das/der weit über demjenigen – nennen wir ihn Hinweiser oder Wegweiser – steht?

Ist es nicht immer noch Ehre genug, einer Sache zu dienen, oder jemandem zu dienen?

Ich denke da z.B. an die Legende vom Hl. Christophorus, den ich mir und den wir uns alle zum Vorbild nehmen könnten. Denn in seiner Schlichtheit wollte er nichts anderes, als dem Höchsten zu dienen (siehe z.B. hier).

Und vielleicht braucht man ja nicht mal “Zweiter” sein, vielleicht reicht es ja auch der “Letzte der Diener des Höchsten” zu sein, um glücklich zu werden.

“Dienen”? “Hoch”? “Niedrig”? Sind das heutzutage noch adäquate Begriffe? Weiß ich nicht, aber horch’ mal in Dich hinein, und versuch’, die ganzen Konditionierungen der Umgebung wegzulassen. Was bleibt übrig?

Ich weiß es nicht.

Nur Gedanken, nur Worte, …….

meint
Christoph Peter


Virtualität und Realität

12. April 2011

Hallo liebe Leute

Unter dem Titel http://erstersein.wordpress.com/2011/03/01/aufbruch-nach-pandora/ hatte ich schon mal angedeutet, dass ich mir im Zusammenhang mit meinem anderen Hobby ein paar Gedanken über “Mixed Reality” gemacht habe.

Nicht, dass ich in diesem Gebiet jetzt der große Fachmann wäre, aber es müßte doch sehr einfach sein, aus einem Netzwerk 3D Game (das also N Computer in einer einzigen Simulation miteinander verbindet), ein MR-Spiel zu machen, indem man genau eine zusätzliche Szeneninstanz hinzufügt, nämlich die Wirklichkeit.

Das würde dann z.B. aussehen wie folgt:

Hier wäre also zu den Szeneninstanzen (also den “virtuellen Realitäten”) SI 1, SI 2, …. bis SI 6, die alle miteinander synchronisiert sind, damit die Besucher “ein und dieselbe virtuelle Realität gemeinsam” betreten können, noch eine N+1 te Szeneninstanz, “SI 0″, also “die Wirklichkeit” hinzugefügt.

Die User könnten – auf eine virtuelle Art – miteinander kooperieren, und alle Szeneninstanzen würden sich mit ein und derselben “Szene” beschäftigen, die “eine Untermenge der Realität wiedergibt”.

Lustig jetzt, wenn wir SI 0 als “Himmel, Engel und Gott” interpretieren, und SI 1 bis SI 6 als verschiedene Religionen. Dann ermöglichen es die Religionen, über die “Wirklichkeit” des Himmels miteinander zu kommunizieren. Dadurch würde sich das Verhältnis von Virtualität und Realität genau umkehren im Vergleich zu dem, was wir gewohnt sind. Denn normalerweise glauben wir ja, dass die Religionen das Wirkliche sind, während Gott das Virtuelle ist, in diesem Bild dreht sich das um.

Nur mal so zum Nachdenken.

Meint
Christoph


Männlich oder weiblich :-)

8. April 2011

Gender-Wissenschaft ist in aller Munde. Allerorten überlegt man sich, was denn dieser Unterschied sei, der die Menschen in Männchen und Weibchen trennt.

Nun, hier kann ich nicht hintanstehen, auch meinen Senf dazuzugeben ;-) und habe mir eine kleine Umfrage ausgedacht.

Welche der folgenden Gedanken hältst Du, liebe(r) Leser(in), für
a) typisch männlich
b) typisch weiblich
c) eher neutral, was das Geschlecht betrifft

Bitte daher in Deinem Kommentar zu voten, also z.B. so: “mein Voting: 1a, 2b, 3c, 4a, 5b, …”

Hier noch die numerierten Gedanken

  1. ich liebe den, der mich liebt
  2. ich liebe, wen ich will
  3. ich bin zu dick
  4. meine Hose ist zu eng
  5. wie kann ich weniger Geld ausgeben?
  6. wie kann ich mehr Geld verdienen?
  7. wer ist schuld?
  8. wie kann man das in Zukunft vermeiden?
  9. wohin gehst Du?
  10. wohin gehen wir?
  11. warum nur?
  12. warum gerade ich?

Viel Spaß!!

Euer
Christoph


Relativität und Absolutheit

3. April 2011

Kann man Gesetze aus der Natur mit Gesetzen der Theologie vergleichen?

Im Allgemeinen wahrscheinlich nicht, aber ich möchte mir diesmal ein paar Gedanken über das Relativitätsprinzip machen.

Dieses besagt, etwas flapsig formuliert, dass ein Gesetz nur dann ein Naturgesetz im eigentlichen Sinn sein kann, wenn es für alle Beobachter gültig ist, also unabhängig von deren Bewegungszustand.

Ein Naturgesetz, welches nur für einen stillstehenden Beobachter gilt, aber nicht für einen Autofahrer, ist in diesem Sinne zum Beispiel kein Naturgesetz.

Das Relativitätsprinzip besagt also, dass Naturgesetze für absolut alle Beobachter gelten müssen.

Was sind jetzt also diese Gesetze, die in allen Bezugssystemen gelten, sodass bezüglich dieser Gesetze kein Bezugssystem bevorzugt ist? Gibt es Ethik und Moral unabhängig von einer bestimmten Religion, bzw. kann man dieselbe Ethik in alle Religionen “transformieren”?

Natürlich bevorzuge ich persönlich eine bestimmte Religion, nämlich “meine” Religion, in der ich meine “Wurzeln” habe, aber zum Erwachsenwerden gehört auch dazu, dass man Toleranz lernt, und – na ich möchte es einmal “transformieren” nennen.

meint
Christoph Peter


Nur was getestet ist, funktioniert auch

5. März 2011

Diese eigentlich einfache Erkenntnis aus dem Alltag der Softwareentwicklung gilt ja eigentlich für jedes Produkt.

Und manchmal kommt einem dieses Konzept auch im Alltag unter.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob gleich zu gleichem sich befindet.

(Oder, boshaft: drum prüf’, bevorst Dich ewig bindest, obs Du nicht was bess’res findest).

Manchmal wird auch gezielt ausprobiert, ob der andere eifersüchtig wird, denn der beste Beweis für Liebe ist die Eifersucht (könnte sein).

Wenn ein Drehbuchautor den Oskar bekommen will, hält er sich am besten an bewährte Konzepte.

Lg
Christoph Peter


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