Was ist Zeit?

2. September 2011

Ich höre gerade Udo Jürgens und muss an eine alte Zeichentrickserie denken, zu der er die Titelmusik beigesteuert hat.

Josef Meinrad hat den Erzähler gegeben – ja ja, den alten Mann der praktisch nur aus einem Bart bestanden hat.

“Es war einmal, der Mensch”, ja so hat diese Serie geheissen.

Und die Titelmusik gipfelt in einem Bibelzitat: “Was ist Zeit? Was ist Zeit? Ein Augenblick, ein Stundenschlag, tausend Jahre sind ein Tag!”

Und wenn man sich jetzt ernsthaft mit der Zeit beschäftigen möchte, zum Beispiel mit der weltweiten hochgenauen Synchronisierung von Uhren, dann muss man sich wahrscheinlich mit der Relativitätstheorie beschäftigen.

Oder zumindest mit dem Beispiel von dem Einsiedler, der am Seeufer wohnt und eine einzige Standuhr besitzt, die in seiner Wohnung in der Einsiedelei steht.

Leider geht die Uhr falsch.

Nun kann er mit dem Boot ans andere Seeufer fahren, um dort beim Greißler einkaufen zu gehen. Der Greißler hat eine Uhr, die die richtige Zeit anzeigt.

Aber der Einsiedler weiss ja nicht, wie lange er über den See braucht, und eine Taschenuhr hat er auch nicht.

Ein unlösbares Problem?

Mitneffen, bzw. mitnichten, meine Freunde

Lg
Christoph Peter


Mein anderes Hobby

27. August 2011

….scheint sich dem Ende zu nähern.

Aber da bleibt noch einiges um den Kindern “Carl-Friedrich” und “Lieserl” auf die Beine zu helfen. Die Modularität des SRR Frameworks ist der nächste große Brocken, und das Handover von dynamischen Modellen wird interessant, wenn es dann an MR geht. Auch das Handover von Avataren sollte man sich nochmal genauer anschauen.

Also, da ist noch was zu tun!

meint
Christoph Peter


Was tun Manager/Politiker (MPs) eigentlich?

10. Juli 2011

Nein, nein, ich meine nicht

was tun die eigentlich? (im Sinne von: die tun ja gar nix)

sondern

was tun die eigentlich? (im Sinne von: wie kann man ihr Tun näher beschreiben)

Nun ja, sie treffen wichtige Entscheidungen, basierend auf verfügbaren Informationen.

Nächste Frage: wer hat die Informationen im Griff?

Wird nicht die Schlacht an der Informationsfront geschlagen?

Hat nicht derjenige die Welt im Griff, der die Information im Griff hat?

Sind nicht Wähler auch eine Art von MPs?

Es lebe das Web 2.0 und alle seine Nachfolger, yeah!

meint
Christoph Peter


Das Wesen dieses Blogs

15. Mai 2011

Tja, ein Weblog (Netztagebuch) ist ja eigentlich nur für einen selber da, damit sich die Gedanken nicht im Gehirn stauen.

Also sowas, wie ein billiger Ersatz für den Psychotherapeuten :-)

Na gut, um meine Gedanken los zu werden, bin ich dabei “Drehbuchskizzen” zu schreiben, für ein richtiges Drehbuch bin ich ja zu faul (und das ist schon die positive Interpretation).

Es handelt diesmal von einem Halbstarken, Conrad Peter (dessen Initialen nur zufällig identisch sind mit “Connectivity Platform”, “Christoph Peter”, “Cordial Prayer”), der ein falsches Bild über die Vergangenheit und deswegen vor lauter Eifersucht ein Problem mit Muslimen hat.

Ausserdem geht es um das Spannungsfeld “wehrhaftes Christentum” gegen “tolerantes Christentum” und die Frage, was wichtiger ist: Freiheit oder Frieden.

Die wirkliche Kluft befindet sich nicht zwischen Religion A und Religion B, sondern zwischen arm und reich.

Liebe (gelb) und Eifersucht (rot) widersprechen sich nicht, aber Liebe ohne Eifersucht ist größer. “Loslassen können” heißt lieben, ohne eifersüchtig zu sein.

Doch auch mit Eifersucht kann man unschuldig sein, Treue macht’s möglich (gelb + blau = weiß)

Na gut, große Pläne, ein kleiner Beginn: http://zweitersein.files.wordpress.com/2011/03/skizzen4.pdf

Kommentare erfreuen das Herz des Autors.

Lg
Christoph Peter


Mein Handy, der “Plan B”

16. April 2011

Wer denkt heute an Iridium?

Welchen Use-case implementiert man zuerst, um ein Konzept zu verifizieren? Jawohl, den kompliziertesten.

Na gut, das sind ja wohl theoretische Überlegungen.

Aber praktisch ist es schon, das Handy.

Kaum komm’ ich einmal mit dem Leben nicht klar -> ruf’ ich an bei der Mama.

Kaum hab’ ich ein Problem, über das ich mir keine Gedanken machen will -> ruf’ ich an beim Chef und delegier’ das Problem nach oben.

Kaum kann ich eine Neuigkeit nicht verarbeiten -> schon kann ich sie bequatschen

Wo bleibt da die Geduld?

Wo bleibt da das Warten?

Wo bleibt da das Klarkommen mit sich Selber?

Das Handy, der universelle “Plan B”, wenn ich mal kein Sieger bin.

Meint
Christoph Peter

P.S.:
wahrscheinlich der wohl schlechteste Song aller Zeiten, aber hört es Euch selber an ;-)


Virtualität und Realität

12. April 2011

Hallo liebe Leute

Unter dem Titel http://erstersein.wordpress.com/2011/03/01/aufbruch-nach-pandora/ hatte ich schon mal angedeutet, dass ich mir im Zusammenhang mit meinem anderen Hobby ein paar Gedanken über “Mixed Reality” gemacht habe.

Nicht, dass ich in diesem Gebiet jetzt der große Fachmann wäre, aber es müßte doch sehr einfach sein, aus einem Netzwerk 3D Game (das also N Computer in einer einzigen Simulation miteinander verbindet), ein MR-Spiel zu machen, indem man genau eine zusätzliche Szeneninstanz hinzufügt, nämlich die Wirklichkeit.

Das würde dann z.B. aussehen wie folgt:

Hier wäre also zu den Szeneninstanzen (also den “virtuellen Realitäten”) SI 1, SI 2, …. bis SI 6, die alle miteinander synchronisiert sind, damit die Besucher “ein und dieselbe virtuelle Realität gemeinsam” betreten können, noch eine N+1 te Szeneninstanz, “SI 0″, also “die Wirklichkeit” hinzugefügt.

Die User könnten – auf eine virtuelle Art – miteinander kooperieren, und alle Szeneninstanzen würden sich mit ein und derselben “Szene” beschäftigen, die “eine Untermenge der Realität wiedergibt”.

Lustig jetzt, wenn wir SI 0 als “Himmel, Engel und Gott” interpretieren, und SI 1 bis SI 6 als verschiedene Religionen. Dann ermöglichen es die Religionen, über die “Wirklichkeit” des Himmels miteinander zu kommunizieren. Dadurch würde sich das Verhältnis von Virtualität und Realität genau umkehren im Vergleich zu dem, was wir gewohnt sind. Denn normalerweise glauben wir ja, dass die Religionen das Wirkliche sind, während Gott das Virtuelle ist, in diesem Bild dreht sich das um.

Nur mal so zum Nachdenken.

Meint
Christoph


Leben ohne Netz

11. März 2011

Mit dem Thema Sicherheitsnetze hatten wir uns bereits hier beschäftigt.

Aber Netze haben (mindestens) zwei Aspekte. Einerseits das Netz, das uns auffängt, wenn wir fallen, andererseits das Netz, mit dem man uns einfängt, um zu bezahlen.

Zu bezahlen entweder für Schurkenstücke oder sonstige Unangepasstheiten oder einfach für ein Kommunikationsbedürfnis, das uns nicht warten läßt, bis wir den anderen mal wieder treffen.

Ich denke, den Auffang-Aspekt können wir alle akzeptieren, aber was können wir tun, um von den modernen Netzen nicht eingefangen zu werden?

So gibt es die eine Methode des Vertrauens, die es uns ermöglicht, mit einer “Zielscheibe am Ar**h” durch die Gegend zu laufen und trotzdem ohne Angst zu leben, und es gibt die Methode des “Kommunikations-Fastens”, die es uns erlaubt, immun gegen die Netze zu werden.

Die zweite Methode, ich bezeichne sie als “disconnected mode (DC mode)” stellt natürlich große Herausforderungen an die Damen und Herren Kontrollore, die ja gerne wissen würden, “wo wir stehen”.

Nur so als Anregung

meint
Christoph Peter

P.S.: die ersten Zeilen der Skizzen für das Drehbuch unter : http://zweitersein.wordpress.com/about


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